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AUSSTELLUNGERÖFFNUNG: MINIMA NATURALIA

Akkela Dienstbier: Blauwiese, 2024, Mixed Media
Akkela Dienstbier: Blauwiese, 2024, Mixed Media

Was ist Natur? Mit unerschöpflicher künstlerischer Neugier und großer Klarheit lotet Akkela Dienstbier aus, wie aus kleinsten Elementen überwältigende Vielfalt und Schönheit entstehen.

In ihren Werken verbindet sie Pflanzenmaterial und Menschengemachtes, Wildwuchs und Ordnung. Unterschiedlichste Materialien und Techniken wirken zusammen, um in der ästhetischen Reduktion die Essenz der Natur auf den Punkt zu bringen.

In der Zusammenschau mit bekannten und unbekannten Werken des Malerpaares Fritz und Hermine Overbeck entsteht ein vielfältiger und differenzierter Blick auf Natur und Landschaft – und darauf, was es für unser Denken und Fühlen bedeutet, Natur immer neu und immer anders wahrzunehmen.

Eröffnung der Ausstellung
SO 22. März | 11.30 Uhr | KITO
Es spricht: Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums
Die Künstlerin ist anwesend.

Künstlerinnengespräch
mit Akkela Dienstbier   
SO 12. April | 11.30 Uhr  
                                  

Führungen
mit Museumsleiterin Katja Pourshirazi
SO 10. Mai | 11.30 Uhr

SO 31. Mai | 11.30 Uhr (Finissage)   


Eröffnungsrede | Dr. Katja Pourshirazi | 22. März 2026

Herzlich willkommen zur Ausstellung »Minima naturalia«. Ich dachte, ich mute Ihnen mal einen lateinischen Titel zu. Manche von Ihnen kennen vermutlich eher die »Minima moralia« von Theodor Adorno. Er schrieb in diesem Buch aus dem Jahr 1951 übrigens darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein und zu bleiben in einer kapitalistischen und faschistischen Gesellschaft. Ein hochaktuelles Thema, wenn man es bedenkt. Vielleicht sollten wir alle mal wieder Adorno lesen.

 

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