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NEUES VERANSTALTUNGSFORMAT: DENKEN IM MUSEUM

Das Overbeck-Museum legt anlässlich der aktuellen Sonderausstellung zu Leben und Werk der Malerin Hermine Overbeck-Rohte ein neues Veranstaltungsformat auf: Denken im Museum. Zu  spannenden Themen gibt es dann nicht nur je einen informativen Kurzvortrag, sondern anschließend auch die Möglichkeit, selbst zu diskutieren, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nachzudenken.


Den Anfang macht am Samstag, 10. Januar um 15 Uhr das Thema »Von Malweibern und Damenakademien«. Hermine Overbeck-Rohte musste sich in den 1890er Jahren das Recht auf eine Ausbildung erkämpfen. Malerinnen wurden belächelt und verspottet. Geld verdienten sie mit ihrer Kunst kaum. Heute ist das natürlich alles ganz anders. Aber stimmt das auch? Was hat sich seitdem geändert und was nicht? Werden sich manche Dinge nie ändern? Oder war früher sogar manches besser?

 

Es folgt am Samstag, 31. Januar »Eine Künstler-Ehe um 1900« Eigentlich kann es doch für eine Malerin nichts Besseres geben, als sich in einen Maler zu verlieben. »Die Liebe zur Kunst haben wir ja auf alle Fälle gemeinsam«, schrieb denn auch Hermine Rohte an ihren Verlobten Fritz Overbeck. Und doch sind Künstler-Ehen nicht frei von Konflikten. Dass beide den gleichen Beruf ausüben, heißt noch lange nicht, dass sie es gleichberechtigt tun. Heute nicht, und um 1900 erst recht nicht. Am Beispiel verschiedener Künstlerpaare wird schnell deutlich, warum eine Künstler-Ehe mal gelingt und mal nicht – was das Besondere an diesen Paarbeziehungen ist und woran sie allzu oft scheitern.

 

»Denken im Museum« findet jeweils um 15 Uhr statt.

Eintritt 10€.

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